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VORSICHTSMAßNAHMEN UND HINWEISE

Magnete können untereinander erhebliche Anziehungs- oder Abstoßkräfte entwickeln. Zudem
werden ferromagnetische Materialien wie Eisen und Stahl angezogen. Beim unvorsichtigen
Umgang besteht somit die Gefahr von Quetschungen und Schnittverletzungen. Magnete sind
nicht als Kinderspielzeug geeignet.

Das Zusammenknallen von Magneten sollte vermieden werden. Einige Magnetwerkstoffe sind spröde und es können Stücke abplatzen, die die Augen gefährden, oder zum Beispiel als
Absplitterungen unter die Haut gehen. Geeignete Arbeitshandschuhe und Schutzbrillen sollten
beim Umgang mit Magneten getragen werden.

Ungeschützte oder z.B. nur phosphatierte NdFeB- Magnete sollten nicht mit den Fingern angefasst
werden, da sie zur Korrosion neigen (Körperschweiß). Gleiches gilt für vernickelte Magnete
(Allergiegefahr bei häufigem Hautkontakt). In beiden Fällen sind unbedingt Handschuhe zu tragen.

Magnetwerkstoffe sind nicht akut giftig. Dennoch sollte als Vorsichtsmaßnahme bei der Arbeit mit Magneten das Essen, Trinken und Rauchen unterbleiben. Große statische Magnetfelder haben keine bekannten negativen biologischen Auswirkungen.

Medizinische und Elektronische Hilfsmittel und Geräte können beeinflusst werden
(Herzschrittmacher, Hörgeräte, Computer, Mobiltelefone etc). Im Zweifelsfall konsultieren Sie vor Handhabung der Magnete den jeweiligen Hersteller.

Beim Versand von Magneten ist sicher zu stellen, dass die Magnete sachgerecht verpackt und
abgeschirmt sind, um etwaige Störungen an Anlagen oder empfindlichem Gerät zu vermeiden.
Zudem sind weitere Vorschriften des Paketdienstes oder des Spediteurs zu beachten.

Beim Einsatz von Haltemagneten in der Metallbearbeitung ist ein mögliches Aufmagnetisieren
der gehaltenen Werkstücke (z.B. C- Stahl) zu berücksichtigen. Es kann zur “Bartbildung” kommen. Diese Spanbärte lassen sich aus feinen Gewinden und Passungen nur sehr schwer entfernen.

Magnete sind oft hart und spröde. Sie können meist nur mit Spezialwerkzeugen bearbeitet werden. Die Formgebung erfolgt während der Herstellung noch vor dem Aufmagnetisieren. Wird bei einer nachträglichen Bearbeitung von NdFeB -Magneten die Schutzschicht zerstört oder
zerkratzt, so ist der Korrosionsschutz nicht mehr zu gewährleisten.

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