SmCo Samarium Cobalt

SmCo Magnete werden in einem Sinterverfahren hergestellt. Neben Samarium und Cobalt werden der Grundlegierung auch weitere Metalle (z.B. Eisen, Kupfer, Zirkon) beigemischt.

Dabei unterscheidet nach der Zusammensetzung zwei Gruppen SmCo5 und Sm2Co17. Letzteres hat die verbesserten magnetischen Eigenschaften und eine Arbeitstemperatur von bis zu 350°C.  Bei SmCo5 sind es maximal 250°C.

Durch die geringeren Temperatur-Koeffizienten für wesentliche magnetische Eigenschaften bei SmCo-Magneten gegenüber NdFeB-Magneten, kann ein bei Raumtemperatur deutlich besserer NdFeB-Magnet bei höheren  Temperaturen zum schlechteren Magnet (je nach Material bei 180-200°C) werden.

Zwar sind SmCo Legierungen spröde, wie alle gesinterten Materialien, und lassen sich nur schwer mechanisch bearbeiten, jedoch muss ein SmCo Magnet meist nicht durch eine Oberflächenbeschichtung vor Umwelteinflüssen geschützt werden, was auch dazu führt, dass Samarium Cobalt Permanentmagnete sich gut kleben lassen.

SmCo-Magnete sind gegenwärtig die teuersten Magnete. Sie werden nur dort eingesetzt, wo eine besondere Herausforderung (meist die hohe Arbeitstemperatur) dieses rechtfertigt.

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